Hygienekonzept Extavium

Das Extavium möchte Pädagogen und Eltern im Erreichen von Bildungszielen unterstützen. Es bietet insbesondere momentan einen Lernort, an dem Eltern mit ihren (Schul-)Kindern die Welt der Naturwissenschaft und der Naturphänomene durch eigenes Handeln und Erkennen erfahren.

Durch den in jüngster Vergangenheit nur eingeschränkt möglichen Schulbesuch kann mit Unterstützung der Eltern der Wissenserwerb von zuhause aus gestalten werden, wobei ein außerschulischer Lernort wie das Extavium eine sinnvolle und sehr notwendige Ergänzung und Hilfestellung ist.

Unter Berücksichtigung der Hygieneregeln läuft ein Besuch des Extaviums unter folgenden Prämissen:

  1. Der Buchung von Eintrittskarten kann online erfolgen. Dabei werden die Kontaktdaten der Besucher erfasst. Wird ein Restkontingent vor Ort verkauft, werden dabei ebenfalls Kontaktdaten (Name, Adresse, Tel., E-Mail) erfasst. Diese dienen einer möglicherweise notwendigen Nachverfolgung. Die Angaben werden von uns vertraulich behandelt und bei Nichtabruf durch die Behörden nach 4 Wochen vernichtet.

  2. Das Extavium öffnet an 5 Wochentagen (Di-Sa) für jeweils 5 Stunden. Für den Besuch empfehlen wir, sich 2 Stunden Zeit zu nehmen.

  3. Zeitgleich sind 2-3 Extaviumsmitarbeiter im Ausstellungsbereich, welcher ca. 450 m² umfasst, die sich auf einen größeren Bereich (ca. 300 m²) und 3 kleinere Bereiche (je ca. 50 m²) verteilen.

  4. Die Besucher werden von den Extaviumsmitarbeitern begrüßt und als erstes in die aktuellen Besonderheiten des Extaviumsbesuchs eingewiesen werden, insbesondere in die Hygiene- und Abstandsregelungen. Beim (bzw. vor dem) Betreten des Extaviums hat der Besucher Gelegenheit, schriftlich formulierte Hinweise zu studieren, die im Fensterbereich publiziert werden (Abstandsregelung, Handdesinfektion, Maskenpflicht).

  5. Die zwei speziellen Exponate (und gleichzeitig bei den Extaviumsbesuchern die beliebtesten) erfahren eine besondere Bespielung: Das Mäuselabyrinth, bei dem normalerweise Besucher aus Duplosteinen ein Labyrinth für eine kleine Hausmaus bauen und diese danach beobachten, wie sie ihr Futter findet, wird nicht mehr zum Selbstbauen angeboten, sondern fertig aufgebaut präsentiert. Um nun mit einem hinreichenden Abstand dennoch beobachten zu können, was im Labyrinth zu sehen ist, wird dieses auf deutlich kürzere Beine gestellt. Damit ist ein Beobachten möglich, ohne dass sich die Besucher dabei zu nahe kommen. Bei der Schokokusspumpe werden normalerweise Schokoküsse im Vakuum zum Platzen gebracht und danach mit Freude verzehrt. Auf die Ausgabe und den Verzehr der Schokoküsse wird nun i. d. R. verzichtet, ansonsten kann das Exponat aber angeboten werden.

  6. Die Exponate wurden mit größerem Abstand zueinander platziert, so dass der Aufenthalt an einem Exponat automatisch einen Abstand von wenigstens 1,50 m zum nächsten Exponat (und zu dem Besucher an diesem Exponat) generiert.

  7. Von den bisher als Experimentierräume genutzten zwei Labore wird momentan für die Durchführung von Experimentierkursen nur das größere Labor benutzt, um die Abstandsregelungen einhalten zu können. Täglich wird im Zeitraum 12-14 Uhr die Teilnahme an einem Experimentierkurs angeboten.

  8. Die Türen, welche normalerweise die Kursräume von der Ausstellung optisch und akustisch trennen, werden außerhalb der Kurszeiten permanent geöffnet, so dass u. a. auch eine Querlüftung möglich wird.

  9. Am Eingang, auf den WC, am Ausgang und an weiteren Stellen werden Handdesinfektionsstationen aufgebaut. Diese werden optisch kenntlich gemacht, und in der anfänglichen Einweisung werden die Besucher zusätzlich darauf hingewiesen, die Möglichkeit der Handdesinfektion immer dann zu nutzen, wenn sie an einer solchen Station vorbeikommen.

  10. Bzgl. der Nutzung der WC erfolgt eine Kenntlichmachung, dass besetzt ist, wenn sich 1 Person im WC-Raum befindet. Dies realisieren wir durch die Implementierung einer Signalleuchte rot/grün (Ampellösung), womit gewährleistet wird, dass sich stets nur eine Person in einem der WC-Räume befindet. Zur Verfügung stehen ein WC-Raum für Männer, ein WC-Raum für Frauen und ein Behinderten-WC, welches zusätzlich allgemein zur Verfügung gestellt werden kann.

  11. In den WC gibt es Seifenspender, Einmalpapierhandtücher und Handdesinfektionsmittel. Im Tagesverlauf findet eine Reinigung/Desinfektion der Waschbecken und der Toilettenbereiche statt.

  12. Um sich während des Extaviumsbesuchs hinsetzen und ausruhen zu können, werden zwei Tische mit jeweils 4 Stühlen angeboten. Sich gleichzeitig an einen der Tische zu setzen, bietet sich für Mitglieder eines Familienhaushaltes an. Zwischen den beiden Tischen ist hinreichend Abstand (> 2 m); darüber hinaus werden einzelne Stühle in der Ausstellung verteilt, die zueinander einen Abstand > 2 m haben.

  13. Weiterhin finden im Tagesverlauf Desinfektionen von Türklingen, Kurbeln, Schaltern und Handläufen statt: Lichtschalter an den Exponaten zur Pupillenvergrößerung, Rußbildung, Lichtmühle, Stroboskopeffekt, Heißluftballon, Energiefahrrad; Handläufe/Handgriffe/Kurbeln an den Exponaten Fingertiggler, Kinotonne, Energiefahrrad, Drehscheibe, Satz des Pythagoras, Luftzusammensetzung, Pendel, Cartesischer Taucher. Auf eine globale Flächendesinfektion wird mit Bezug auf die Empfehlungen des RKI für Schulen verzichtet.

  14. Die Mitarbeiter des Extaviums tragen Masken bzw. FaceShields. Die Besucher werden zum Tragen ihrer mitgebrachten Masken aufgefordert.

  15. Im Shop/Kassenbereich befindet sich ein zusätzlicher „Spuckschutz“: eine von der Decke herabhängende Plexiglasscheibe dient als Barriere zwischen Besucher/Käufer und Shoppersonal. Daher ist das Shoppersonal vom Tragen der Maske befreit.

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