Hygienekonzept Extavium

Das Extavium möchte Pädagogen und Eltern im Erreichen von Bildungszielen unterstützen. Es bietet insbesondere momentan einen Lernort, an dem Eltern mit ihren (Schul-)Kindern die Welt der Naturwissenschaft und der Naturphänomene durch eigenes Handeln und Erkennen erfahren. In der Zeit, in welcher sehr vielen Schülerinnen und Schülern der Besuch der Schule nicht möglich ist, in der sie mit Unterstützung ihrer Eltern den Wissenserwerb von zuhause aus gestalten müssen, ist ein außerschulischer Lernort wie das Extavium eine sinnvolle und sehr notwendige Ergänzung und Hilfestellung. Das Extavium hat seit dem 18. Mai wieder geöffnet.

Unter Berücksichtigung der Hygieneregeln läuft ein Besuch des Extaviums unter folgenden Prämissen:

  1. Der Erwerb von Eintrittskarten erfolgt online und damit kontaktlos. Beim Erwerb der Tickets werden die Kontaktdaten der Besucher erfasst. Wird ein geringes Restkontingent vor Ort verkauft, werden dabei ebenfalls Kontaktdaten (Name, Adresse, Tel., E-Mail) erfasst.

  2. Das Extavium öffnet an 7 Wochentagen für jeweils 6 Stunden. Dabei werden den Besuchern jeweils ca. 90-minütige Besuche angeboten. Die Besuche finden in festgelegten Zeitslots statt: 10 bis 11:30 Uhr, 12 bis 13:30 Uhr, 14 bis 15:30 Uhr.

  3. Pro Zeitslot ist die Anzahl der Besucher auf 30 Personen beschränkt. Zeitgleich sind 3 Extaviumsmitarbeiter im Ausstellungsbereich, welcher ca. 450 m² umfasst, die sich auf einen größeren Bereich (ca. 300 m²) und 3 kleinere Bereiche (je ca. 50 m²) verteilen.

  4. Die Gruppe der Besucher wird in 2 gleichgroße Gruppen aufgeteilt, die danach von jeweils einem Extaviumsmitarbeiter betreut und als erstes in die aktuellen Besonderheiten des Extaviumsbesuchs eingewiesen werden, insbesondere in die Hygiene- und Abstandsregelungen. Beim (bzw. vor dem) Betreten des Extaviums hat der Besucher Gelegenheit, schriftlich formulierte Hinweise zu studieren, die im Fensterbereich publiziert werden (Abstandsregelung, Handdesinfektion, Maskenpflicht).

  5. Die zwei speziellen Exponate (und gleichzeitig bei den Extaviumsbesuchern die beliebtesten) erfahren eine besondere Bespielung: Das Mäuselabyrinth, bei dem normalerweise Besucher aus Duplosteinen ein Labyrinth für eine kleine Hausmaus bauen und diese danach beobachten, wie sie ihr Futter findet, wird nicht mehr zum Selbstbauen angeboten, sondern fertig aufgebaut präsentiert. Um nun mit einem hinreichenden Abstand dennoch beobachten zu können, was im Labyrinth zu sehen ist, wird dieses auf deutlich kürzere Beine gestellt. Damit ist ein Beobachten möglich, ohne dass sich die Besucher dabei zu nahe kommen. Bei der Schokokusspumpe werden normalerweise Schokoküsse im Vakuum zum Platzen gebracht und danach mit Freude verzehrt. Auf die Ausgabe und den Verzehr der Schokoküsse wird nun verzichtet, ansonsten kann das Exponat aber angeboten werden. An jeweils einem dieser beiden Exponate versammeln sich unter Einhaltung des jeweiligen Abstandes die Besucher jeweils einer Teilgruppe gleich zu Anfang, um von ihrem zuständigen Extaviumsmitarbeiter neben den interessanten Informationen rund um die zu beobachtenden Effekte die zusätzlichen Hygiene-Informationen zu erfahren.

  6. Einige Exponate werden entfernt bzw. mit größerem Abstand zueinander platziert, so dass der Aufenthalt an einem Exponat automatisch einen Abstand von wenigstens 1,50 m zum nächsten Exponat (und zu dem Besucher an diesem Exponat) generiert.

  7. Die bisher als Experimentierräume genutzten zwei Labore werden momentan nicht für die Durchführung von Experimentierkursen benutzt, sondern in die Ausstellung und Wegeführung integriert.

  8. Die Türen, welche normalerweise die Kursräume von der Ausstellung optisch und akustisch trennen, werden permanent geöffnet, so dass u. a. auch eine Querlüftung möglich wird.

  9. Am Eingang, auf den WC, am Ausgang und an 3 weiteren Stellen werden Handdesinfektionsstationen aufgebaut. Diese werden optisch kenntlich gemacht, und in der anfänglichen Einweisung werden die Besucher zusätzlich darauf hingewiesen, die Möglichkeit der Handdesinfektion immer dann zu nutzen, wenn sie an einer solchen Station vorbeikommen.

  10. Bzgl. der Nutzung der WC erfolgt eine Kenntlichmachung, dass besetzt ist, wenn sich 1 Person im WC-Raum befindet. Dies realisieren wir durch die Implementierung einer Signalleuchte rot/grün (Ampellösung), womit gewährleistet wird, dass sich stets nur eine Person in einem der WC-Räume befindet. Zur Verfügung stehen ein WC-Raum für Männer, ein WC-Raum für Frauen und ein Behinderten-WC, welches zusätzlich allgemein zur Verfügung gestellt werden kann.

  11. In den WC gibt es Seifenspender, Einmalpapierhandtücher und Handdesinfektionsmittel. In den Besucherpausen findet eine Reinigung/Desinfektion der Waschbecken und der Toilettenbereiche statt.

  12. Um sich während des Extaviumsbesuchs hinsetzen und ausruhen zu können, werden zwei Tische mit jeweils 4 Stühlen angeboten. Sich gleichzeitig an einen der Tische zu setzen, bietet sich für Mitglieder eines Familienhaushaltes an. Zwischen den beiden Tischen ist hinreichend Abstand (> 2 m); darüber hinaus werden einzelne Stühle in der Ausstellung verteilt, die zueinander einen Abstand > 2 m haben.

  13. Weiterhin finden in den Besucherpausen Desinfektionen von Türklingen, Kurbeln, Schaltern und Handläufen statt: Lichtschalter an den Exponaten zur Pupillenvergrößerung, Rußbildung, Lichtmühle, Stroboskopeffekt, Heißluftballon, Energiefahrrad; Handläufe/Handgriffe/Kurbeln an den Exponaten Fingertiggler, Kinotonne, Energiefahrrad, Drehscheibe, Satz des Pythagoras, Luftzusammensetzung, Pendel, Cartesischer Taucher. Auf eine globale Flächendesinfektion wird mit Bezug auf die Empfehlungen des RKI für Schulen verzichtet.

  14. Die Mitarbeiter des Extaviums tragen Masken. Die Besucher werden zum Tragen ihrer mitgebrachten Masken aufgefordert.

  15. Im Shop/Kassenbereich befindet sich ein zusätzlicher „Spuckschutz“: eine von der Decke herabhängende Plexiglasscheibe dient als Barriere zwischen Besucher/Käufer und Shoppersonal.

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