Hygienekonzept Extavium

Das Extavium möchte Pädagog*innen und Eltern im Erreichen von Bildungszielen unterstützen. Es bietet insbesondere momentan einen Lernort, an dem Eltern mit ihren (Schul-)Kindern die Welt der Naturwissenschaften und der Naturphänomene durch eigenes Handeln und Erkennen erfahren.

In der Zeit, in welcher sehr vielen Schülerinnen und Schülern der Besuch der Schule nicht möglich ist, in der sie mit Unterstützung ihrer Eltern den Wissenserwerb von zuhause aus gestalten müssen, ist ein außerschulischer Lernort wie das Extavium eine sinnvolle und sehr notwendige Ergänzung und Hilfestellung.

Unter Berücksichtigung der Hygieneregeln läuft ein Besuch des Extaviums unter folgenden Prämissen:

  1. Der Erwerb von Eintrittskarten erfolgt i. d. R. online. Beim Erwerb der Tickets werden die Kontaktdaten der Besucher*innen erfasst. Wird ein geringes Restkontingent vor Ort verkauft, werden dabei ebenfalls Kontaktdaten (Name, Adresse, Tel., E-Mail) für eine eventuelle Rückverfolgung erfasst. Diese Daten werden vertraulich behandelt und nach zwei Wochen vernichtet.

  2. An den Öffnungstagen können Besuche innerhalb von zweitstündigen Zeitslots stattfinden.

  3. Pro Zeitslot ist die Anzahl der Besucher*innen auf 30 Personen beschränkt. Zeitgleich sind zwei Extaviumsmitarbeiter*innen im Ausstellungsbereich, welcher ca. 350 m² umfasst.

  4. Die Besucher*innen werden begrüßt und als erstes in die aktuellen Besonderheiten des Extaviumsbesuchs eingewiesen werden, insbesondere in die Hygiene- und Abstandsregelungen (Handdesinfektion, Maskenpflicht).

  5. Einige Exponate werden entfernt bzw. mit größerem Abstand zueinander platziert, so dass der Aufenthalt an einem Exponat automatisch einen Abstand von wenigstens 1,50 m zum nächsten Exponat (und zu dem Besucher*innen an diesem Exponat) generiert.

  6. In kleinen Gruppen kann in einem der Experimentierräume die Durchführung von Experimentierkursen stattfinden, diese sind nicht im Vorfeld buchbar und finden ggf. in Absprache mit den Extaviumsmitarbeitern*innen vor Ort statt.

  7. Es findet Querlüftung statt, wenn der Experimentierkursraum nicht für einen Kurs benutzt wird.

  8. Am Eingang, auf den WC, am Ausgang und an 3 weiteren Stellen werden Handdesinfektionsstationen aufgebaut. Diese werden optisch kenntlich gemacht, und in der anfänglichen Einweisung werden die Besucher*innen zusätzlich darauf hingewiesen, die Möglichkeit der Handdesinfektion immer dann zu nutzen, wenn sie an einer solchen Station vorbeikommen.

  9. Bzgl. der Nutzung der WC erfolgt eine Kenntlichmachung, dass besetzt ist, wenn sich 1 Person im WC-Raum befindet. Dies realisieren wir durch die Implementierung einer Signalleuchte rot/grün (Ampellösung), womit gewährleistet wird, dass sich stets nur eine Person in einem der WC-Räume befindet. Zur Verfügung stehen ein WC-Raum für Männer, ein WC-Raum für Frauen und ein Behinderten-WC, welches zusätzlich allgemein zur Verfügung gestellt werden kann.

  10. In den WC gibt es Seifenspender, Einmalpapierhandtücher und Handdesinfektionsmittel. In den Besucherpausen findet eine Reinigung/Desinfektion der Waschbecken und der Toilettenbereiche statt.

  11. Um sich während des Extaviumsbesuchs hinsetzen und ausruhen zu können, werden zwei Tische mit jeweils 4 Stühlen angeboten. Sich gleichzeitig an einen der Tische zu setzen, bietet sich für Mitglieder eines Familienhaushaltes an. Zwischen den beiden Tischen ist hinreichend Abstand (> 2 m); darüber hinaus werden einzelne Stühle in der Ausstellung verteilt, die zueinander einen Abstand > 2 m haben.

  12. Weiterhin finden in den Besucherpausen Desinfektionen von Türklingen, Kurbeln, Schaltern und Handläufen statt: Lichtschalter an den Exponaten zur Pupillenvergrößerung, Rußbildung, Lichtmühle, Stroboskopeffekt, Heißluftballon, Energiefahrrad; Handläufe/Handgriffe/Kurbeln an den Exponaten Fingertiggler, Kinotonne, Energiefahrrad, Drehscheibe, Satz des Pythagoras, Luftzusammensetzung, Pendel, Cartesischer Taucher. Auf eine globale Flächendesinfektion wird mit Bezug auf die Empfehlungen des RKI für Schulen verzichtet.

  13. Die Mitarbeiter*innen des Extaviums tragen medizinische Masken. Die Besucher*innen werden zum Tragen ihrer mitgebrachten medizinischen Masken aufgefordert.

  14. Im Shop/Kassenbereich befindet sich ein zusätzlicher „Spuckschutz“: eine von der Decke herabhängende Plexiglasscheibe dient als Barriere zwischen Besucher*innen/Käufer*innen und Shoppersonal.

  15. Im Vorfeld der jeweiligen Öffnung des Extaviums für den Besucherverkehr machen die Mitarbeiter*innen des Extaviums, welche anschließend Kontakt zu den Besucher*innen haben werden, einen COVID-19-Antigen-Schneltest. Ein negatives Testergebnis ist die Voraussetzung für den Personaleinsatz. Wenn von offizeller Seite her verlautbart wird, dass eine abgeschlossene zweifache CORONA-Impfung den Schnelltest ersetzt, so gilt dann diese alternativ zu einem negativen Testergebnis.

Aktualisiert: 27.04.2021

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